Gemeinden & Kommunen

Auch bei der Energiewende geht die damit verbundene Revolution vom Bürger aus. Nur durch eine flächendeckende Akzeptanz in der Bevölkerung ist es möglich die Energiewende nachhaltig durchzusetzen. Da nicht jeder Bürger die Möglichkeit hat eine eigene PV-Anlage zu betreiben, sehen sich immer mehr Kommunen in der Pflicht, entsprechende Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. Dabei ist von der kleinen PV-Anlage auf dem Rathaus oder der örtlichen Schule, bis hin zum großflächigen Solarpark am Ortsrand, alles möglich.

Kommunale Betreibermodelle:

  • Bürgerenergiegenossenschaft:
    Diese Genossenschaftsform wird oft auch nur als Energiegenossenschaft bezeichnet. Sie bietet den Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv an der Energiewende und dem Klimaschutz zu beteiligen. Mittlerweile gibt es über 800 Energiegenossenschaften die zusammen mehr als 150.000 Mitglieder zählen. Beeindruckend ist die bisher insgesamt investierte Summe von annähernd 1,3 Milliarden Euro.
  • Stiftung:
    Die F&S solar hat bereits mehrfach Stiftungsmodelle begleitet, bei denen die Kommunen als Organisator und Koordinator auftreten. In der Regel werden die Stadtwerke und die örtliche Sparkasse involviert. Bei der Stiftung werden mit Hilfe der Erträge aus dem Solarpark festgelegte soziale und kulturelle Zwecke in der Kommune unterstützt und gefördert.
  • Eigenbetrieb - Auch in Kooperation:
    Abhängig von der getroffenen Zielsetzung, können Solarparks auch direkt durch die Kommunen, bzw. durch von den Kommunen gegründeten Gesellschaften, betrieben werden. Regelmäßig werden hier Kooperationen mit den lokalen Stadtwerken oder dem zuständigen Energieversorger eingegangen. Bei diesen Modellen werden größtenteils wirtschaftliche Interessen verfolgt.

Video

Video

Video