Solarpark Inden

RurEnergie setzt auf dezentrale Stromversorgung

In unmittelbarer Nähe des Braunkohlekraftwerks Weisweiler wurde im Herbst 2011 der größte Solarpark Nordrhein-Westfalens ans Netz angeschlossen. Auf einer ehemaligen Deponiefläche von 100.000m² wurden im Jahr 2011 über 16.000 Module mit einer Gesamtleistung von 3.815 kWp installiert. Die Techniker der F&S solar hatten im Vorfeld jedoch ein statisches Problem zu lösen. Auf Grund des lose aufgeschütteten Bodens war die Verwendung der üblichen Rammpfosten nicht möglich. Nach umfangreichen Bodenuntersuchungen und Begutachtungen wurde ein spezielles Schraubankersystem gewählt, das die statischen Erfordernisse dauerhaft erfüllen wird.

Initiator des 10-Millionen-Euro-Projekts „Solarpark Inden“ ist der Kreis Düren. Um die Förderung regenerativer Energien in der Region tatkräftig voranzutreiben, hatte er die RurEnergie GmbH gegründet. Deren Gesellschafter sind die Beteiligungsgesellschaft des Kreises Düren, die die Mehrheit des Stammkapitals von 500.000 Euro bereitstellte, die Stadtwerke Düren (SWD) und die S-Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Düren.

„Dies ist ein sehr guter Tag für unsere Region“, stellte Landrat Wolfgang Spelthahn im Rahmen der Einweihung fest. „Wir leisten mit dem Bau des Solarparks Inden nicht nur einen beträchtlichen Beitrag zum Klimaschutz in der Region, sondern erhöhen mit der ortsnahen, dezentralen Stromproduktion zugleich die Versorgungssicherheit unserer Bürger.“

Bauphase Solarpark Inden

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