Solarpark Anklam

Aufwendige Sondierungsarbeiten haben sich gelohnt

Die Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg, Metallschrott aus der Nachkriegszeit und erzhaltigen Steinen sorgten für besondere Herausforderungen beim Bau des Solarparks Anklam im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Die hohe Anzahl an erzhaltigen Steinen im Boden, zwangen den Kampfmittelräumdienst den Boden tief zu sondieren. Um im Anschluss die Standfestigkeit der Unterkonstruktion, mit 6.819 Pfosten und einem Gesamtgewicht von insgesamt 520t, zu gewährleisten, musste der Boden nach der Sondierung schichtweise verdichtet werden.

Trotz der aufwendigen Sondierungsarbeiten konnte der Solarpark Anklam nach nur sechs Wochen in Betrieb genommen werden. Seit der Inbetriebnahme am 28.02.2014 versorgen 32.200 Module auf der verschattungsfreien Fläche rein rechnerisch 2.256 Haushalte. Die Spitzenleistung des Solarparks liegt bei 7,9 MW, rund 5,5t CO² werden im Jahr eingespart.

Der Solarpark Anklam wurde auf einer Konversionsfläche eines ehemaligen Militärflugplatzes erbaut. Spezielle Blend- und ein Brandschutzgutachten garantieren, dass der laufende Sport-Flugbetrieb nicht beeinträchtigt wird.

Solarpark Anklam

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